Die Familie Hungerbühler führt ein modernes Leben bis Kurt, Hausmann und leidenschaftlicher Laiendarsteller, der von einer grossen Laufbahn als Filmstar träumt, sich heimlich für ein polnisches Heimatfilm-Projekt bewirbt. Gesucht wird eine urchige Schweizer Bilderbuchfamilie „wie zu Gotthelfs Zeiten“. Dumm nur, dass die Hungerbühlers eher zwischen Bügeleisen, Businessmeetings und Influencer-Posts leben. Als plötzlich eine Vertreterin der Filmfirma vor der Tür steht, beginnt ein irrwitziges Verwandlungsspiel: Alpenländische Swissness, Fondue bei Sommerhitze, improvisierte Heidi und Schellen-Ursli-Romantik und eine „Grossmutter“, die kaum ihren eigenen Text versteht. Aberwitzige Verwechslungen und Turbulenzen sind vorprogrammiert und die Lügen versinken im Chaos.
Eine spritzige Komödie über grosse Träume, kleine Schwindeleien und die Frage, wie viel Heimat man eigentlich vorspielen kann.